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VHI - Wenn internationaler Frauentag und Weltwassertag auf einen Tag fallen
Written by Angelika Linsin   
Saturday, 06 March 2010 19:58

Warum sich bei uns der internationale Frauentag (8.März) und der Weltwassertag (22.März) treffen?

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Solidaritätsspende
Written by Angelika Linsin   
Saturday, 06 March 2010 19:44

Helfen Sie Vision Hope International e.V., den Menschen im Jemen die Hoffnung nicht nehmen zu müssen!

Aufgrund der aktuellen Sicherheitslage im Jemen sah sich einer unserer Geldgeber veranlasst, das seit Januar 2009 laufende Projekt im Bereich Wasser und Sanitär (Gesamtvolumen: 380.000 EUR) auszusetzen und eventuell ganz zu stoppen. Aktuell hieße das, dass wir Menschen auf 120 Baustellen sitzen lassen würden. Dies können wir moralisch und vertraglich nicht verantworten, da wir den Menschen in den Projektgebieten unser Wort gegeben haben und diese bereits investiert haben. So gibt es zum Beispiel Menschen, die ihre Tiere verkauft haben, um das Ausheben einer Zisternen zu finanzieren. Wir wollen diese Menschen auf keinen Fall enttäuschen. Auch unsere vier Partnerorganisationen sind schwer getroffen: Gelder für Büromieten, Löhne usw. entfallen einfach von einem Tag auf den anderen.

Zwar ist der Ausgang der Verhandlungen mit dem Geldgeber offen, jedoch sind wir entschlossen, das Projekt auf jeden Fall zum Wohl der Menschen zu einem guten Ende zu bringen.

Dies bedeutet Kosten in Höhe von 100.000 bis 150.000 Euro, die wir als Hilfswerk stemmen müssen.

Wir haben daher konkret das Ziel, in den nächsten vier Wochen 50.000 Euro zu sammeln. Das wären zum Beispiel 500 Spenden zu 100 Euro. Kommen von dem Geldgeber doch noch alle Gelder für dieses Projekt, setzen wir die gespendeten Mittel in anderen aktuellen Projekten ein.

Die Bankverbindung von Vision Hope ist:

Vision Hope International e.V.

Kontonummer 624 520 751

Postbank Karlsruhe, BLZ 660 100 75

Verwendungszweck: Solidaritätsspende

Wir danken für alle Hilfe und Unterstützung. Ohne Sie gäbe es weniger glückliche Menschen!

Das Team von VHI im Jemen und in Deutschland

 
Für eine glückliche Welt - Start ins Alphabetisierungsprojekt
Written by Angelika Linsin   
Monday, 16 November 2009 20:33
„Die Lese- und Schreibfähigkeit ist die Voraussetzung für eine gesunde, gerechte und glückliche Welt.“ (Kofi Annan, ehem. UN-Generalsekretär in einer Rede 2009)

Dieser Herausforderung wollen wir uns in einem Pilotprojekt stellen, in dem es darum geht, Frauen die Grundlagen für eine Teilnahme an offiziellen Alphabetisierungskursen zu geben.

Unsere neuen Mitarbeiter Ariane und Martin Gurtner sind im Oktober in Hajja eingetroffen und mit voller Kraft in das Alphabetisierungsprojekt eingestiegen. Im Moment sind sie mit der Auswahl der Orte im Regierungsbezirk Hajja beschäftigt. 450 Frauen sollen dort die Gelegenheit erhalten, an einem zweimonatigen Kurs teilzunehmen.

Zwar ist die Analphabetenrate von Erwachsenen in den letzten Jahren gesunken (von 56% im Jahr 2004 auf 45,7% im Jahr 2004). Jedoch scheiden vor allem Frauen früh wieder aus Lese- und Schreibkursen aus. Mit unserem Kurs wollen wir den Frauen die Möglichkeit geben, sich auf weitere Alphabetisierungskurse vorzubereiten.

Frauen im Jemen sollen Zugang haben zu einer gesunden, gerechten und glücklichen Welt!

 

 
Zu den Entführungen im Jemen
Written by Angelika Linsin   
Monday, 15 June 2009 20:39

Wir sind sehr betroffen von den aktuellen Nachrichten, die uns aus dem Jemen erreichen. Bei den Entführten handelt es sich nicht um Mitarbeiter aus unserem Team in Hajja. Unser Projektgebiet liegt ca. 4,5 Autostunden südlich von Saada.

So sind wir ebenso auf die offiziellen Nachrichten angewiesen, was die aktuelle Lage angeht.

Unsere Anteilnahme gilt den Familien und Freunden der Opfer.

 

 

 

 
EC Seminar in Hajja – alle an einem Tisch
Written by Stephan Krämer   
Sunday, 07 June 2009 21:40

 

Am 24. und 25.05.09 fand in Hajja im Ramdan Hotel ein Seminar unseres EC Projektes zum Thema "Water Harvesting" statt. Es kamen Vertreter unserer fünf Partnerorganisationen (vier lokale NROs und die Wasserbehörde für den ländlichen Raum in Hajja) sowie Vertreter aus unseren 30 Projektdörfern, außerdem einige Verantwortliche verschiedener interessierter Regierungsbüros.

Auf dem Programm standen Vorträge und Besprechungen bezüglich der einzelnen Teilbereiche des Projekts.

Der Leiter unseres Partners "Jamaiyya Nahda", Jameel Al Qanasi, hob in einem Vortrag die Bedeutung von Kooperation auf allen Ebenen hervor - zwischen Ehepartnern, in der Familie, im Dorf, Provinz, Land und international. Besonders diskutiert wurde anschließend die Einbeziehung der Frauen und warum wir ein spezielles Frauenprogramm als Teil des Projektes haben.

Bei der Besprechung der geplanten Baumaßnahmen - Zisternen, Quelleinfassungen, Trockentoiletten und Hausdachsanierung zur Regenwassersammlung - wurde insbesondere der Hintergrund betont, warum wir welche Maßnahmen durchführen. Allgemein wurde besprochen, wie der Wasserverbrauch gesenkt werden kann und bis zu welchem Level dies möglich ist ohne gesundheitlich bedenklich zu werden (Minimum Wasserbedarf 20l/c/d!). Gleichzeitig wurde überlegt, wie auf der anderen Seite das Wasserangebot erhöht werden kann, und zwar effektiv, d.h. nicht durch Umschichtung, Transport von einem Ort zum anderen, sondern durch zusätzliches Wasser, das ansonsten ungenutzt wäre. Dies trifft v.a. auf Regenwassersammlung zu, aber auch auf Quelleinfassungen, die neben verbesserter Hygiene auch die Verluste reduzieren. Die im Projekt geplanten Trockentoiletten im Trennsystem (Urin-Fäkalien-Seperation) wurden von Khaled Al Qanasi (Projektbetreuer der lokalen Partner-NRO Jamaiyya Nahda) vorgestellt. Khaled hat viel Erfahrung in einem gerade abgeschlossenen Projekt mit uns gesammelt und konnte die Vorteile unseres Systems plastisch und überzeugend darstellen. Viele Bedenken der Teilnehmer waren daraufhin zerstreut, z.B. dass starke Gerüche aufträten, das System unhygienisch oder altmodisch sei.

Ein weiterer Themenschwerpunkt waren die Wassernutzerkommittees. In jedem Projektdorf wählt die Bevölkerung drei Personen aus, die verantwortlich für das Projekt sind (zwei Männer, eine Frau). Sie sollen lokaler Ansprechpartner sein, die Projektabwicklung betreuen und darüber hinaus für den Unterhalt der Anlagen verantwortlich sein. Insbesondere letzterer Punkt wurde diskutiert, um allgemeine Wartungspläne festzulegen, die für alle Projekte gelten und schließlich in allen Gegenden angewandt werden müssen.

Insgesamt kann der Workshop als Erfolg gewertet werden. Die besprochenen Themen im technischen und sozialen Bereich werden sicherlich zum Gelingen und zur Nachhaltigkeit unseres Projektes beitragen. Nicht zuletzt konnten auch Kontakte und Beziehungen zwischen den Organisationen und den Vertretern aus den verschiedenen Dörfern entstehen bzw. gefestigt werden. Dazu diente auch das Mittagessen, mit dem jeder Seminartag endete.

 
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